Zum Inhalt springen
AM MARKT SEIT 2013 — 13 JAHRE ERFAHRUNG5–10 JAHRE HERSTELLERGARANTIEBERATUNG VOR DEM KAUF — PER E-MAIL
FACHHANDEL FÜR ARMATUREN UND DUSCHSYSTEME
PROGRAMMEEYNELITE EDITION

KAUFRATGEBER — OBERFLÄCHEN

PVD-Beschichtung: warum Mattschwarz und Gold nicht verblassen

Mattschwarz, gebürstetes Gold und Gunmetal bleiben nur dann schön, wenn unter der Farbe das richtige Verfahren steckt. In diesem Ratgeber erfahren Sie, was eine PVD-Beschichtung ist, wie Sie sie im Datenblatt von lackierten und galvanischen Oberflächen unterscheiden, welche Zahlen zur Beständigkeit wirklich belegt sind und wie Sie dunkle und goldene Armaturen pflegen, ohne sie zu beschädigen.

Aktualisiert 6. September 202615 Min. Lesezeit

Mattschwarze und gebürstet goldene Armatur mit PVD-Beschichtung auf einer SteinarbeitsplatteMattschwarze und gebürstet goldene Armatur mit PVD-Beschichtung auf einer Steinarbeitsplatte

KURZE ANTWORT

Eine PVD-Beschichtung ist eine harte metallkeramische Schicht, die durch Verdampfen von Metall in einer Vakuumkammer aufgebracht und molekular mit dem Untergrund verbunden wird. Weil die Farbe aus der Struktur der Schicht entsteht und nicht aus Pigmenten, verblasst sie nicht wie Lack; die Härte beträgt ein Vielfaches von dekorativem Galvanikchrom. Die Schicht ist dünn, wenige Zehntel Mikrometer — suchen Sie im Datenblatt deshalb immer die ausdrückliche Nennung des Verfahrens.

Was ist eine PVD-Beschichtung und warum verblasst die Farbe nicht?

PVD (physical vapour deposition, physikalische Gasphasenabscheidung) ist ein Verfahren, bei dem Metall in einer Vakuumkammer verdampft und auf molekularer Ebene mit der Armaturenoberfläche verbunden wird. Es entsteht eine metallkeramische Schicht, deren Farbe aus der Struktur des Materials stammt und nicht aus Pigmenten — deshalb verblasst sie nicht so, wie eine lackierte Oberfläche mit der Zeit verblasst oder abplatzt.

Das Verfahren hat vier Schritte. Gereinigte, in der Regel bereits verchromte Messingteile kommen in die Vakuumkammer, wo Gasionen sie zusätzlich auf molekularer Ebene säubern. Danach verdampft ein Lichtbogen Metall von einem festen Target — meist Titan, Zirkonium oder Chrom. Der Dampf verbindet sich mit dem Untergrund zu einer dünnen, fest haftenden Metallschicht. Während der Abscheidung werden Reaktivgase zugeführt, die den endgültigen Farbton bestimmen. Die galvanische Basis unter der Schicht bleibt Teil des Schutzes — die Qualität einer PVD-Armatur steht und fällt deshalb auch mit der Qualität des Untergrunds.

Die Farbe bestimmt die Verbindung, die zwischen Metall und Gas entsteht. Titannitrid (TiN) ergibt klassische Goldtöne, Zirkoniumnitrid (ZrN) rosé- und champagnerfarbene, Titancarbonitrid (TiCN) schwarze und anthrazitfarbene, Chromschichten reichen von hellem Silber bis zu dunklerem Gunmetal-Grau. Diamantähnlicher Kohlenstoff (DLC) ergibt die tiefsten Schwarztöne, wird dekorativ aber seltener eingesetzt — Haftung und Abplatzen sind dort die Hauptgrenzen. Gesammelt in Premium-Ausführung finden Sie diese Töne in der Linie ELITE EDITION.

Übersicht der Farbfamilien von PVD-Beschichtungen mit den zugehörigen VerbindungenÜbersicht der Farbfamilien von PVD-Beschichtungen mit den zugehörigen Verbindungen
Aus welcher Verbindung welcher Farbton entsteht.

Die Schicht ist außerordentlich dünn. Dekorative PVD-Schichten messen etwa 0,2 bis 0,5 Mikrometer, das gesamte Spektrum der PVD-Verfahren reicht von 0,2 bis 5 Mikrometer; eine dekorative galvanische Chromschicht misst zum Vergleich 0,1 bis 0,5 Mikrometer. Gerade wegen dieser Dünne behält die Armatur nach der Beschichtung scharfe Kanten, Gravuren und feine Details — die Schicht ist zu dünn, um sie zuzulaufen. Dieselbe Dünne ist auch der Grund für die einzige ernsthafte Grenze von PVD, um die es im nächsten Abschnitt geht.

Warum ist PVD härter als Chrom und Lack?

PVD ist härter, weil die Schicht metallkeramisch und chemisch träger ist als eine galvanische Chromschicht. Für Titannitrid geben Beschichter eine Härte von 1.500 bis 3.200 HV an, für dekoratives Galvanikchrom 500 bis 850 HV. Im Taber-Abriebtest (ASTM D4060) sind PVD-Schichten nach denselben Quellen 10- bis 20-mal kratzbeständiger als Chrom.

Vickershärte (HV) nach Angaben von PVD-Dienstleistern; die Werte gelten für die Verbindungen, nicht für ein einzelnes Produkt.
Schicht oder OberflächeHärte (HV)Farbfamilie
Titancarbonitrid (TiCN)3.000–4.600Schwarz, Anthrazit
Chromnitrid (CrN)1.750–2.500Silber bis Gunmetal-Grau
Titannitrid (TiN)1.500–3.200Gold
Zirkoniumnitrid (ZrN)1.500–2.800Rosé, Champagner
Werkzeugstahl (zum Vergleich)rund 1.000
Dekoratives Galvanikchrom500–850Chrom

Ein ähnliches Bild ergeben Korrosionsprüfungen. Eine fachgerecht aufgebrachte PVD-Schicht ist deutlich härter und kratzbeständiger als eine übliche galvanische Oberfläche und hält in Korrosionsprüfungen erheblich länger durch. Diese Eigenschaften gelten für das Verfahren und das Material, nicht für ein einzelnes Modell — als Maßstab für die Klasse sind sie brauchbar, als Versprechen für eine konkrete Armatur nicht.

Was bedeutet das für die Farbe? Weil der Farbton aus der keramischen Struktur der Schicht entsteht und nicht aus organischen Pigmenten, fehlt PVD der Mechanismus, durch den Lack verblasst oder vergilbt. Fachleute schreiben ihm deshalb eine langfristige Farbbeständigkeit zu. Konkrete Jahreszahlen nennen seriöse Quellen jedoch nicht, und wir versprechen sie auch nicht — die Beständigkeit hängt von Schichtdicke, Qualität des Untergrunds und Pflege ab.

Die Verfahren unterscheiden sich auch darin, was sie hinterlassen. Chromtrioxid, der Stoff der klassischen Galvanikverchromung, wurde 2013 von der EU als krebserzeugend (Kategorie 1A) und erbgutverändernd (1B) in Anhang XIV der REACH-Verordnung aufgenommen. Seit dem 21. September 2017 ist für seine Verwendung eine Zulassung erforderlich. PVD ist dagegen ein trockenes Verfahren ohne Galvanikbäder. Für Ihre Entscheidung über die Oberfläche ist das kein Kriterium — es erklärt aber mit, warum farbige Oberflächen heute anders entstehen als noch vor einem Jahrzehnt.

WAS PVD NICHT KANN

Die Schicht ist nur wenige Zehntel Mikrometer dick, daher kann anhaltendes starkes Scheuern sie mechanisch abtragen. Eine Beschädigung lässt sich vor Ort nicht ausbessern. Die industrielle Praxis kennt nur das chemische Entfernen der gesamten Schicht und eine erneute Beschichtung in der Kammer — bei einer Armatur bedeutet das den Austausch des Produkts. Ein Grund mehr, Scheuermittel und Topfreiniger von der Armatur fernzuhalten.

Wie unterscheiden Sie im Datenblatt PVD von Lack und Galvanik?

Es gibt nur ein verlässliches Unterscheidungsmerkmal: die ausdrückliche Nennung des Verfahrens im Datenblatt. Eine mattschwarze oder goldene Armatur kann PVD-beschichtet, lackiert oder pulverbeschichtet sein — mit bloßem Auge sehen alle drei gleich aus. Nennt der Hersteller das Verfahren nicht, ist PVD nicht bestätigt; Preis, Material des Körpers und Aussehen sind Hinweise, kein Beleg.

Drei Oberflächen: wie sie entstehen, was sie aushalten und was bei einer Beschädigung passiert
OberflächeVerfahrenBeständigkeitWas bei einer Beschädigung passiert
PVDMetallverdampfung in der Vakuumkammer; metallkeramische Schicht, molekular auf meist verchromtem Untergrund gebundenHärte der Verbindungen ab 1.500 HV; nach Angaben der Beschichter 10–20× höhere Kratzbeständigkeit als Chrom; Farbe stammt nicht aus PigmentenAusbessern vor Ort nicht möglich — die Schicht muss chemisch entfernt und neu aufgebracht werden, was den Austausch des Produkts bedeutet
GalvanikchromElektrochemische Chromabscheidung über Nickel-ZwischenschichtenHärte 500–850 HV; erprobte Referenz für den täglichen Gebrauch; als einzige der drei durch die europäische Norm EN 248 abgedeckt (in Deutschland DIN EN 248, in Österreich ÖNORM EN 248)Ein Kratzer reicht durch die dünne Chromschicht bis zur Nickel-Zwischenschicht und bleibt als hellere Spur sichtbar
Lack oder PulverbeschichtungElektrostatisch aufgetragene und im Ofen eingebrannte organische Schicht oder Lack über verchromtem UntergrundDie Farbe ist ein Film auf der Oberfläche, keine Materialstruktur; die Beständigkeit hängt von der Art der Beschichtung ab und wird von Herstellern selten mit Härtewerten belegtPlatzt ab oder scheuert bis auf den glänzenden Untergrund durch — der Schaden ist sofort sichtbar und nicht reparabel

Wenn das Datenblatt nicht zur Hand ist, helfen drei Fragen. Erstens: Ist das Verfahren benannt — »PVD«, »physical vapour deposition«, »physikalische Gasphasenabscheidung«? Ein Name ohne Verfahren (»Mattschwarz«, »Gold matt«) ist keine Angabe zur Technologie. Zweitens: Woraus besteht der Körper — massives Messing oder Edelstahl sind ein besserer Untergrund für die Beschichtung als dünnes Blech. Drittens: Wo liegt das Modell preislich. Schwarze Küchenarmaturen in unserem Sortiment kosten von rund 150 bis rund 300 Euro. Ein doppelter Preisunterschied bei scheinbar gleicher Oberfläche sagt etwas über die Klasse des Produkts aus, über das Verfahren aber nichts — der Beleg bleibt das Datenblatt.

Es lohnt sich auch zu wissen, was Normen überhaupt abdecken. Die europäische Norm EN 248 gilt in Deutschland als DIN EN 248 und in Österreich als ÖNORM EN 248, »Sanitärarmaturen — Allgemeine Anforderungen an galvanische Ni-Cr-Überzüge«. Sie regelt den Zustand sichtbarer Oberflächen sowie Korrosionsbeständigkeit und Haftung des Überzugs, ausdrücklich jedoch für galvanische Nickel-Chrom-Überzüge. Eine PVD-Beschichtung fällt nicht darunter. Bei farbigen Oberflächen kann man sich also nicht auf eine gemeinsame europäische Norm berufen; Halt geben die eigenen Prüfungen des Herstellers und die ehrliche Nennung des Verfahrens.

WENN DAS VERFAHREN NICHT GENANNT IST

Steht im Datenblatt nur »Mattschwarz« oder »Gold« ohne Verfahren, ist PVD nicht bestätigt. Das bedeutet nicht zwingend ein schlechtes Produkt — es bedeutet, dass niemand dafür einsteht, welche Technologie hinter der Farbe steckt. Bei Modellen aus unserem Sortiment prüfen wir die Angabe auf Anfrage beim Lieferanten, bevor Sie die Bestellung bestätigen.

Glänzend oder gebürstet — was wählen Sie bei hartem Wasser?

Bei hartem Wasser bewähren sich helle und gebürstete Oberflächen besser. Weiße Mineralrückstände kontrastieren auf mattschwarzen oder Gunmetal-Oberflächen stark, auf hellem Chrom verschwinden sie fast. Eine gebürstete Textur streut zudem das Licht, weshalb Tropfen und Fingerabdrücke weniger auffallen als auf einer spiegelpolierten Fläche. Die Kombination hell und gebürstet ist in der Pflege am anspruchslosesten.

Die Wasserhärte verursachen vor allem Calcium- und Magnesiumcarbonate; verdunstet ein Tropfen auf der Armatur, bleibt eine weiße Mineralspur zurück. Die Härte unterscheidet sich von Wasserversorger zu Wasserversorger erheblich. Im deutschsprachigen Raum wird sie in deutschen Härtegraden (°dH) angegeben; das deutsche Wasch- und Reinigungsmittelgesetz unterscheidet weich (unter 8,4 °dH), mittel (8,4 bis 14 °dH) und hart (über 14 °dH). Ihren Wert erfahren Sie am schnellsten beim örtlichen Wasserversorger, der ihn veröffentlichen muss. Über 14 °dH bedeutet eine dunkle Oberfläche regelmäßiges Abtrocknen nach dem Gebrauch — durchaus machbar, aber gut, das vorher zu wissen. Wie hartes Wasser auf die Armatur selbst und ihre Mechanik wirkt, erklären wir im Ratgeber zur Auswahl der Badarmatur.

Vergleich einer hochglanzpolierten und einer gebürsteten Armaturenoberfläche mit WassertropfenVergleich einer hochglanzpolierten und einer gebürsteten Armaturenoberfläche mit Wassertropfen
Dieselben Tropfen auf glänzender und auf gebürsteter Oberfläche.

Die gebürstete Ausführung ist nicht nur Geschmackssache. Bei PVD-Oberflächen wird die Fläche vor der Beschichtung gebürstet; weil die Schicht dünner als ein halber Mikrometer ist, läuft sie die Textur nicht zu, sondern erhält sie. Wenn Sie hartes Wasser und wenig Zeit für die Pflege haben, ist eine helle gebürstete Oberfläche die sorgloseste Wahl; so etwa gebürstetes Chrom beim Modell KF1699. Gebürstetes Gold ist der Kompromiss, der die Wärme der Farbe und einen Teil der Vorteile der Textur behält.

Wie pflegen Sie mattschwarze und goldene Oberflächen?

Genauso wie Chrom: mit einem weichen Baumwolltuch und einem milden Reiniger auf Citronensäurebasis. Tragen Sie den Reiniger auf das Tuch auf, niemals direkt auf die Armatur, lassen Sie ihn kurz einwirken, spülen Sie die Fläche anschließend mit klarem Wasser ab und reiben Sie sie trocken. Scheuermittel, Chlorbleiche und starke Säuren beschädigen die Oberfläche dauerhaft.

  • Erlaubt: ein weiches Baumwolltuch oder ein einfacher Schwamm, bei Bedarf leicht angefeuchtet, und milde Reiniger auf Citronensäurebasis; regelmäßiges Abtrocknen nach dem Gebrauch.
  • Verboten: Reiniger mit Salz-, Essig-, Ameisen- oder Phosphorsäure, Chlorbleiche, Natronlauge, Scheuermittel, Schwämme mit Scheuervlies, Mikrofasertücher und Dampfreiniger.
  • Sofort entfernen: Reste von Seife, Shampoo, Duschgel, Parfüm, Nagellack oder Haarfarbe. Wischen Sie sie umgehend mit einem in klarem Wasser angefeuchteten Tuch ab.
  • Niemals mischen Sie verschiedene Reiniger, und lassen Sie einen Reiniger nie länger einwirken, als auf der Verpackung steht.

DIE HERSTELLERANLEITUNG GEHT VOR

Die Empfehlungen unterscheiden sich zwischen Herstellern: manche Anleitungen raten sogar von Mikrofasertüchern und Dampfreinigern ab, andere sind milder. Sprühen Sie Reiniger nie direkt auf die Armatur — der Nebel dringt in Spalten ein und richtet von innen Schaden an. Folgen Sie immer der Anleitung des konkreten Produkts: Schäden durch falsche Behandlung sind von der Herstellergarantie in der Regel nicht gedeckt.

Wie stimmen Sie die Oberflächen zwischen Küche, Bad und Zubehör ab?

Wählen Sie die Oberfläche vor den Modellen: zuerst das Farbprogramm, dann die Modelle, die es in Küche, Bad und Duschsystemen anbieten. Prüfen Sie bei jedem Modell einzeln das Oberflächenverfahren, denn innerhalb desselben Tons kann es sich unterscheiden. Teile in derselben Oberfläche bestellen Sie zusammen — der Farbton einer PVD-Beschichtung hängt von der Charge ab.

Eine dunkle oder goldene Armatur wirkt am stärksten, wenn sich derselbe Ton im ganzen Raum wiederholt. Deshalb ist die Reihenfolge wichtig: zuerst das Farbprogramm, erst dann die Modelle. Prüfen Sie, welche Modelle es unter den Küchenarmaturen und Badarmaturen anbieten und ob sich das Programm in den Duschsystemen fortsetzt. Farbprogramme laufen in der Regel durch mehrere Kategorien, aber nicht alle und nicht in allen Tönen. Diese Frage lohnt sich vor dem ersten Kauf. Wenn Sie das Grundmodell noch nicht gewählt haben, beginnen Sie bei den Ratgebern zur Auswahl der Küchenarmatur und zur Auswahl der Badarmatur; die Oberfläche legen Sie hier fest.

TEILE IM SELBEN TON ZUSAMMEN BESTELLEN

Der Farbton einer PVD-Beschichtung hängt vom Verfahren und von der Charge ab. In der Industrie werden Farbtöne im Farbraum L*a*b* verglichen, wobei gilt: das Auge erkennt einen Unterschied ab einem Wert von ΔE 3. Das ist die kleinste Abweichung, die das Auge überhaupt bemerkt — an zwei nebeneinanderliegenden Teilen bemerkt es sie jedoch sofort. Kaufen Sie die Küchenarmatur heute und das Duschsystem in einem halben Jahr, riskieren Sie einen sichtbaren Unterschied im Ton.

Der Ton wird dort vollendet, wo man es am wenigsten erwartet. Ein Klick-Klack-Ablauf, Haken, ein Handtuchhalter und eine Duschrinne in derselben Oberfläche tun für das Gefühl eines Ganzen mehr als eine weitere teure Armatur. Ein verchromter Ablauf unter einer goldenen Armatur ist ein Detail, das sich nach der Montage nicht mehr übersehen lässt. Wenn Sie für die Farbe mehr zu zahlen bereit sind, lohnt es sich, auch diese Teile abzudecken.

Die Entscheidung in vier Schritten

  1. Sie renovieren Küche und Bad gleichzeitig

    Wählen Sie zuerst die Oberfläche, erst dann die Modelle. Prüfen Sie, dass das Farbprogramm beide Kategorien abdeckt, bestätigen Sie bei jedem Modell das Oberflächenverfahren und bestellen Sie Teile im selben Ton zusammen.

  2. Sie haben hartes Wasser und wenig Zeit für die Pflege

    Wählen Sie eine helle und gebürstete Oberfläche. Weiße Flecken kontrastieren auf heller Fläche weniger, und die gebürstete Textur streut das Licht. Die meisten solchen Modelle finden Sie unter den Badarmaturen.

  3. Sie wollen Mattschwarz oder Gold für viele Jahre

    Suchen Sie im Datenblatt die ausdrückliche Nennung von PVD. Steht dort nur »Mattschwarz« ohne Verfahren, rechnen Sie damit, dass es eine lackierte Oberfläche sein kann, die bei einer Beschädigung bis auf den glänzenden Untergrund freiliegt. Die Auswahl finden Sie unter den Küchenarmaturen.

  4. Das Verfahren ist im Datenblatt nicht genannt

    Schicken Sie uns eine Anfrage mit der Modellnummer. Wir prüfen die Angabe beim Lieferanten und sagen Ihnen, was bestätigt ist und was nicht — vor dem Kauf, nicht danach.

ELITE EDITION

Die Premium-Linie ausgewählter Armaturen in besonderen Farboberflächen — für einen Raum, der bis ins letzte Detail stimmt.

Kategorie ansehen →

Auf Armaturen geben wir 5 Jahre Garantie, bei einzelnen Produkten bis zu 10 Jahre, je nach Produkt; die genaue Angabe steht bei jedem Modell. Die Garantie deckt Material- und Verarbeitungsfehler, nicht aber Schäden durch falsche Reiniger oder scheuerndes Reiben. Deshalb ist der Abschnitt über die Pflege genauso wichtig wie der über die Härte der Schicht. Wenn Sie sich zwischen den Oberflächen nicht entscheiden können, schreiben Sie uns: wir sehen uns die Datenblätter der Modelle an, die Ihnen gefallen, und beraten Sie, wie Sie die Töne zwischen den Räumen abstimmen.

HÄUFIGE FRAGEN

Was Käufer prüfen vor dem Kauf.

Nein. Eine mattschwarze Oberfläche lässt sich mit einer PVD-Beschichtung, mit Pulverbeschichtung oder mit Lack über verchromter Basis herstellen, und alle drei sehen gleich aus. Auf PVD können Sie sich nur verlassen, wenn der Hersteller es ausdrücklich im Datenblatt nennt. Nennt er das Verfahren nicht, ist PVD nicht bestätigt — auch wenn das Produkt sonst gut ist.

Die Farbe einer PVD-Beschichtung stammt nicht aus organischen Pigmenten, sondern aus der keramischen Struktur der Schicht, daher fehlt ihr der Mechanismus, durch den Lack verblasst oder vergilbt. Hersteller schreiben ihr eine langfristige Farbbeständigkeit zu, einer gibt auf seine PVD-Oberflächen eine lebenslange Zusage gegen Nachdunkeln. Konkrete Jahreszahlen nennen seriöse Quellen nicht, und wir versprechen sie auch nicht.

Vor Ort nicht. Die Schicht misst nur wenige Zehntel Mikrometer und ist molekular mit dem Untergrund verbunden; die industrielle Praxis kennt nur das chemische Entfernen der gesamten Schicht und eine erneute Beschichtung in der Vakuumkammer. Bei einer Armatur bedeutet das den Austausch des Produkts. Dasselbe gilt für Lack, der bei einer Beschädigung bis auf den glänzenden Untergrund freiliegt.

Es bedeutet, dass es für die Farbe keine bestätigte Technologie gibt. Die Angabe »Mattschwarz« oder »gebürstetes Gold« beschreibt das Aussehen, nicht das Verfahren, und schützt Sie nicht vor einer lackierten Ausführung. Schicken Sie uns die Modellnummer aus unserem Sortiment, und wir prüfen die Angabe beim Lieferanten, bevor Sie die Bestellung bestätigen; kommt keine Antwort, sagen wir Ihnen auch das.

Mit einem milden Reiniger auf Citronensäurebasis: tragen Sie ihn auf ein weiches Baumwolltuch auf, lassen Sie ihn kurz einwirken, spülen Sie die Fläche anschließend mit klarem Wasser ab und reiben Sie sie trocken. Essig und aggressive Entkalker mit Salz- oder Phosphorsäure sind nicht geeignet. Schäden durch den falschen Reiniger sind von der Herstellergarantie in der Regel nicht gedeckt.

In der Regel ja — Farbprogramme wie Mattschwarz und gebürstetes Gold laufen durch mehrere Kategorien, auch in Duschsysteme und Zubehör. Wählen Sie zuerst die Oberfläche, prüfen Sie dann, welche Modelle sie anbieten, und bestätigen Sie bei jedem einzeln das Oberflächenverfahren. Teile im selben Ton bestellen Sie zusammen, weil der Farbton der Beschichtung von der Charge abhängt.

Auf Armaturen geben wir 5 Jahre Garantie, bei einzelnen Produkten bis zu 10 Jahre, je nach Produkt; die genaue Angabe steht bei jedem Modell. Die Garantie deckt Material- und Verarbeitungsfehler. Nicht gedeckt sind Schäden durch falsche Behandlung — durch Scheuermittel, Scheuerschwamm oder einen Entkalker mit starker Säure.